09/03/09 ICE 630 München-Bremen

chrismon 3/09„chrismon“ purzelt mir aus der Süddeutschen Zeitung auf den Tisch. Das letzte bundesweite publizistische Flaggschiff des Protestantismus bringt ein Interview mit dem Münchener Volkswirtschaftler Prof. Ludger Wößmann. Thema ist die These Max Webers, der Calvinismus habe über die Prädestinationslehre den Kapitalismus gefördert. Stimmt nur fast, meint Wößmann, der eigentliche Grund für den ökonomischen Vorsprung der Protestanten sei deren Bildungsarbeit. Reformierte gründeten Schulen, was wiederum die Alphabetisierungsraten der Protestanten gegenüber den Katholiken hochschnellen ließ – dumm gelaufen sozusagen.  Das sei auch der Grund, weswegen Protestanten heute einen höheren Bildungsgrad – und als dessen Folge einen durchschnittlich fünf Prozent höheren Verdienst haben.

Auch nett von den „chrismon“-Kollegen im Quiz die mögliche Antwort auf die Frage, welche Reformatoren gingen Luther und Zwingli voraus: „Sissi und Franzerl“. Wie war das doch gleich mit der höheren Bildung der Protestanten?

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: