Archive for März 2010

01/04 Leipzig

31. März 2010

Melanchthon klug & weise
Melanchthon klug & weise

Die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig ist Philipp Melanchthon schon lange zugetan. In zwei wunderschön gestalteten Büchern präsentierte sie seine Werke. Nun hat sie die bedeutendsten Zitate des Reformators veröffentlicht: „Melanchthon klug & weise“ heißt’s und ist im Buchhandel zu kaufen. Oder im Birnstein-Buchshop bei geistreich zu bestellen.

Advertisements

29/03 München

30. März 2010

Nun ist Philipp „im Kasten“ – in Form eines 51-minütigen Radio-Features. Die Stimme hat ihm der Münchner –

Rahel Comtesse
Rahel Comtesse

katholische! – Sprecher Peter Weiß, der als Schauspieler unter anderem im Kult-Film „Zuckerbaby“ auftrat, gegeben. Sprecherin der Sendung ist Rahel Comtesse, die – wenn sie nicht gerade im Studio sitzt – witzig-hintergründiges Kabarett macht. Ihr aktuelles Programm heißt: „Vorsicht, Glück!“ Zu Wort kommen als Interviewpartner(innen): EKD-Kulturbeauftragte Petra Bahr; Luthergedenkstättenleiter Dr. Stefan Rhein; EKD-Lutherdekaden-Beauftragter Dr. Stefan Dorgerloh; Altphilologe Dr. Hermann Lind vom Nürnberger Melanchthon-Gymnasium; Melanchthonbiograf Prof. Martin H. Jung sowie Protestanten-Urgestein Friedrich Schorlemmer und der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke. Zu hören ist die Sendung am Samstag, 17. April 2010, 16.05 Uhr in Deutschlandradio Kultur im Rahmen der Sendereihe „Religionen„.

24/03 Nürnberg

26. März 2010

Martina Switalski mit Julia Leykauf, Nina Dörr, Leon Pschierer, Johanna Adam (v.l.)

Schuldirektor wollte Philipp Melanchthon nicht werden, als der Rat der Stadt Nürnberg ihn bat. Aber immerhin reiste er 1526 nach Nürnberg, um jene Schule zu gründen, die heute seinen Namen trägt: „Melanchthon Gymnasium„.  Ehrensache, dass dort Latein und Griechisch zu den Pflichtfächern gehören. Auf besondere Weise hat sich die Klasse 7 d im letzten Jahr dem Namensgeber ihrer Schule gewidmet. Gemeinsam mit Lehrerin Dr. Martina Switalski haben sie das Leben Melanchthons erkundet und ein kurzweiliges und lesenswertes Buch darüber geschrieben. Im Sekretariat der Schule ist es erhältlich.

23/03 Berlin

26. März 2010

Calvin-Fahrrad

Die Calvinisten lassen nicht locker. Einen Gemüseladen nach ihrem Vorbild zu benennen, reicht ihnen nicht., Jetzt haben sie sogar Fahrräder mit dem Namen ihres Reformators geschmückt – und einfach aus Propagandazwecken auf eine Berliner Straße gestellt.  Wie werden die Melanchthoniker reagieren? Vielleicht mit einem Melanchthon-Friseur, der dessen Botschaft in katholische Haare hineinzuppelt? Es bleibt spannend…. Fortsetzung folgt.

21/03 Bretten

21. März 2010

Als hätte Melanchthon nachgezogen und wolle dem Moabiter Calvin-Laden (siehe 01/03) Konkurrenz machen: In Bretten, Melanchthons Geburtstsstadt, gibt es einen Bäcker, der nicht nur kleine Brötchen backt, sondern auch große Torten verkauft…

Café Melanchthon

08/03 Aalen

21. März 2010

Premiere für Philipp: Erstmals kam seine Stimme während eines Vortrags aus dem Lautsprecher, kongenial gesprochen vom Münchner Profi-Sprecher und Schauspieler Jo Vossenkuhl. Die Technik funktionierte und der Plan ging auf: Ein abwechslungsreiches Gemisch von Vortrag, Melanchthon-Zitaten, Bildern und Songs, von Lindenberg bis Rosenstolz. Edutainment nennt man so was, erklärte mir ein Bildungsmensch. Jedenfalls macht es Spaß – mir selbst und dem Publikum. Und Philipp schaut vielleicht von oben aus seiner „himmlischen Akademie“ zu, in die er sich wünschte. Schade, dass ich ihn nicht fragen kann, ob ihm diese Art der Wissensvermittlung passt. Ich hoffe …

10/03 Bremen

11. März 2010

Andreasgemeinde Bremen

Auch nach dem Calvinjahr ist das Interesse an Leben und Wirken des Genfer Reformators groß. Die Bremer Andreasgemeinde , reformiert geprägt, veranstaltete einen Calvin-Abend – rund fünfzig Interessierte gingen mit auf Zeitreise in Calvins Leben.

04/03 Regensburg

6. März 2010

Mag Melanchthon: Bischof Gerhard L. Müller

„Wie schön, im Bischofsalltag mal eine Stunde nur über Theologie zu sprechen!“ Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller, Professor für Dogmatik, entpuppte sich im Interview als Melanchthon-Sympathisant. Mit dem schmächtigen Humanisten hätte er mehr Gemeinsamkeiten gefunden als mit Luther. Das Buch „Der Humanist“, das er „begeistert“ gelesen habe und deshalb wärmstens weiterempfehle – „auch für Nichttheologen verständlich!“ -, stellt er nun in die evangelische Abteilung seiner Bibliothek. Dort stehen meterweise Luther-, Calvin-, Melanchthonwerke und protestantische  Bekenntnisschriften – „alle durchgearbeitet“. Genauso wie die Werke Bonhoeffers, über den er promoviert hat und gerade eine kleines Buch veröffentlicht hat. Sinnvoll also, dass die Deutsche Bischofskonferenz Müller zum Vorsitzenden der Ökumenekommission gemacht hat.  Vielleicht empfiehlt er ja auch dort den „Humanisten“….

01/03 Berlin Moabit

1. März 2010

Calvin Discount

Calvin Discount

Was hat das Calvin-Jahr 2009 gebracht? Der Genfer Reformator sei in Kirchenkreise bekannter geworden, freuen sich die Veranstalter. Aber auch in der Straßenkultur ist der Name Calvins häufiger zu sehen. Zum Beispiel in Berlin Moabit.  Entdeckt hat ihn der Berliner Fotograf Dietmar Silber. Wer Ähnliches entdeckt – bitte mailen!