23/05 Berlin, Pfingsten

Pfingsten, mal anders – Melanchthon wäre dabei und würde spüren: Berlin ist Millionenstadt, aber kein Moloch, sondern eine von Geist und Leben sprühende Metropole. Heute ziehen rund 4500 Menschen unzähliger Nationen und Kulturen und Sprachen durch Kreuzberg, ein buntes Bild gelebter Multikulti-Ökumene. Ein mitreißender Karneval der Kulturen, aber ohne Helau! und Alaaf! oder rheinisch-katholische Kölsch-Feuchtgebiete. Und die postmoderne Antwort auf das Sprachwunder von vor 2000 Jahren, das in der Bibel (Apostelgeschichte 2) berichtet wird.

Martin Luther könnte beim Karneval der Kulturen die ritterliche Kultur Deutschlands repräsentieren. Viele Zuhörer wären ihm gewiss, sänge er – mit Melanchthon om Duett – wacker sein Pfingstlied: „Du heilige Brunst, süßer Trost, / nu hilf uns fröhlich und getrost / und stärk des Fleisches Blödigkeit, / daß wir hie ritterlich ringen, / durch Tod und Leben zu dir dringen.

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