28/01 „Luther? Ja!“ – „Evangelisch? Nein!“

Da ist man doch endlich mal stolz, Lutheraner zu sein: Johannes Friedrich, bayerischer evangelischer Landesbischof, riss angesichts der bevorstehenden Seligsprechung Papst Johannes Pauls II. der ökumenische Geduldsfaden. „Ich glaube, dass es Wunder gibt“, sagte der oberste Vertreter der deutschen Lutheraner – „ aber nicht, dass Gott sie schickt, damit eine Kommission beweisen kann, dass jemand heilig ist.“ Damit kommentierte er, dass der Vatikan die Heilung einer Ordensschwester von einer Parkinson-Erkrankung als Folge des himmlischen Eintretens des verstorbenen Papstes anerkannt hat, hochoffiziell, mit Brief und Siegel. Luther wird sich freuen…. Gleichzeitig bereiten die Katholiken angesichts des großen Reformationsjubiläums 2017 eine eigene Sicht Luthers vor. Auf einem großen Kongress soll 2014 die katholische Seite Luthers beleuchtet werden. Die Strategie, die dahinter stecken könnte: Einen Keil zwischen Luther und Lutheraner zu treiben. Mehr hierzu in einem vorzüglichen WELT-Artikel – und am Samstag um 17.55 Uhr im Bayerischen Rundfunk – „Zum Sonntag„.

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Eine Antwort to “28/01 „Luther? Ja!“ – „Evangelisch? Nein!“”

  1. Mercutio Says:

    Als Katholik frag ich mich dann immer, warum ich mich für Luther interessieren muß und warum das Reformationsjahr unbedingt ökumenisch begangen werden soll… Feiern Protestanten jetzt auch mit mir Fronleichnam oder Maria Himmelfahrt?

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