13/01 Vorsätze schon gebrochen?

14. Januar 2011

Macht nichts, es gibt Schlimmeres: Nämlich, sich zu große Vorsätze zu schmieden. Heute geht die zweite Woche des neuen Jahres zu Ende, da trennen sich sinnvolle von unsinnigen Vorsätzen. Was die Bibel über „gute Vorsätze“ sagt, steht wieder um Sonntagsblatt in der Rubrik „Das Beste aus der Bibel„. Auch hält die Bibel einige Tipps parat, die helfen, Vorsätze einzuhalten…

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02/01 Neu…

2. Januar 2011

.. ist das Jahr – aber „es gibt nichts Neues unter der Sonne“, betont die Bibel. Was sich sonst noch im Buch der Bücher überdas Neue und das Alte findet, steht im Sonntagsblatt. Die Rubrik „Das Beste aus der Bibel“  wird auch 2011 fortgeführt. Themen gibt es genug…

Relativ neu ist „evangelisch.de„, ein Internet-Portal der Evangelischen Kirche in Deutschland mit eigener Community und vielen Dingen zu entdecken… Seit neuestem veröffentlicht die Redaktion auch Folgen des Besten der Bibel, zum Beispiel Schnee, Geschenke, Migration.

„Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen“, meinte Georg Christoph Lichtenberg. In diesem Sinne gibt es immer wieder Neues… In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes, glückliches, gesegnetes neues Jahr!

 


5/12 Vorsicht, Versuchung!

5. Dezember 2010

Jahre investigativer Recherche hat es gedauert, bis ich das „geheime Handbuch des Teufels“ auf den Festplatten der dunklen Mächte gefunden habe. Statt es über wikileaks bekannt zu machen, habe ich mich zu einer Veröffentlichung in Buchform entschieden; der Kösel-Verlag hat sich risikobereit gezeigt und das brisante Material nun an die Buchhandlungen ausgeliefert. Es geht um jenen Teufel, der auf diesem Bild harmlos aussieht, in Wahrheit aber sämtliche Kniffs kennt, wie man Menschen in Versuchung führt und so vom rechten Pfad abbringt.Wer das Buch liest, wird schnell merken, wie sich DUNKELVATER der Menschen bemächtigen will. Gleichzeitig wird deutlich, wie man seinen mal geschickten, mal plumpen Versuchungsversuchen widerstehen kann.

Es ist anzunehmen, dass die teuflischen Mächte alles versuchen, um das Buch zu torpedieren. Deswegen der gute Rat, es sofort zu kaufen beim Buchhändler Ihres Vertrauens – oder aber im Birnstein-Bestellshop. Am besten gleich mehrere Exemplare bestellen – ein sinnvolleres Weihnachtsgeschenk werden Sie nicht finden!

Dem Teufel ein Gesicht gegeben hat die Bremer Illustratorin Anne Rieken; aus vielen Einzelinformationen rekonstruierte sie ein Phantombild, das dem wirklichen Teufel sehr nahe kommt. Eine Bewegungsstudie finden Sie, wenn Sie auf das obige Bild klicken.

22/11 Unkatholisch katholisch?

22. November 2010

Nein, nicht der Kardinal – ein Weihbischof hat die Diakonenweihe im Kölner Dom vollzogen. Die Predigt von Weihbischof Dr. Woelki  ist zu hören und zu sehen beim linientreuen Domradio. Ebenso ein Bild der freundlich lächelnden Diakonen-Kandidaten. Wer fehlt? Warum? Siehe unten.  Eine Aufnahme der auf dem Bauch liegenden neuen Diakone zeigt Domradio auch. „Die Weihe des Diakonats-Kandidaten Georg Schwikart musste verschoben werden“, heißt es lapidar. „Kreuzgang„, eine katholische Website, kommentiert derweil: „Entweder hat hier unser EB (Erzbischof J. Meisner) mit Kanonen auf Spatzen geschossen, oder seit Erscheinen des Buches haben einige Leute gepennt, oder besser noch: im Tiefschlaf gelegen.“ Warum denn niemand die Veröffentlichungen von angehenden Diakonen lese, fragt Kreuzgang. Richtig. Hätte Meisner alle Bücher Schwikarts zur Kenntnis genommen, hätte er vor Freude jubilieren können: „Das neue Minsitranten-ABC“, „Gebetbuch zur Taufe“, „Praxisbuch Trauerfeier“, „Was Christen glauben“, „Jugend und Gott“,  „Segensgebete für Seelsorge und Gottesdienst“, „Gedanken zur Heiligen Messe“ … Glaubensbücher in großen Auflagen, die in unzähligen katholischen Kirchengemeinden stehen.  Was geschieht denn eigentlich mit denen? Immerhin könnten sie unkatholische Lehren enthalten – ja, kümmert sich denn niemand darum? Im Vatikan gibt es dafür doch so eine Behörde, früher hieß die Inqusition… Was macht man mit Büchern eines unkatholischen Katholiken? Erster Schritt müsste doch sein, wenigstens auf der Website des Kölner Erzbistums keine Schwikart-Bücher mehr zu zitieren, denn wer weiß, obs schaden könnte? Was tun, Mr. Meisner?

19/11 „Katholisch? Never!“ Ein Grund mehr…

19. November 2010

Eigentlich wollte ich morgen nach Köln fahren. Ein Kirchenbesuch mit Sitzplatzgarantie. Keine Frage, der Dom wird voll werden, wenn Kardinal Meisner Diakone weiht. Mein Kollege Georg Schwikart sollte eigentlich auch dabei gewesen sein. Zwei Jahre hatte er sich auf diesen Tag und seinen neuen Beruf vorbereitet und gefreut. Noch länger hat er der Kirche Gutes getan: Hat ehrenamtlich in seiner Gemeinde mitgearbeitet, Vertrauen der Menschen gewonnen,  und hat in vielen, vielen Büchern dem christlichen Glauben in seiner katholischen Spielart ein freundliches Gesicht gegeben. Die zeigt ihm nun jedoch die hässlichste Fratze, die sie im Repertoire hat: Kardinal Joachim Meisner höchstpersönlich hat abgelehnt, Georg Schwikart zum Diakon zu weihen. Warum? Weil er vorsichtig – sehr vorsichtig! – Veränderungen in seiner Kirche erhofft und das auch noch in unserem gemeinsamen Buch formuliert hat. Das ist nicht erwünscht. Diakone müssen „auf Linie“ sein. Geht es um Kirchenmacht, treten Meinungsfreiheit und Glaube in den Hintergrund. Das ist nichts Neues. Fjodor Dostojewski schilderte dasselbe Prinzip in seiner großartigen Parabel vom Großinquisitor: Der verknöcherte Kirchenmann verweigert Jesus das Rederecht in der Kirche. Warum? Weil Jesus die Kirche stört. Noch heute hat die katholische Kirche Angst vor der frohen Botschaft. Wie armselig, dass sie ihre Macht einsetzen muss, um das Leben auszusperren.

Wie wird die Stimmung sein morgen bei der Diakonenweihe im Kölner Dom? Werden die für Schwikarts Feiergäste reservierten Kirchenbänke leer bleiben? Werden die Diakone sich, wie im Ritus vorgesehen, auf den Boden legen und sich dem menschenfeindlichen System unterwerfen – oder werden sie aufstehen angesichts der Ungeheuerlichkeit, die nicht nur ihrem langjährigen Mitbruder Georg Schwikart, sondern der ganzen Kirchen angetan wird? Werden Sie ihrerseits die Diakonenweihe ablehnen, gar in einen Weihe-Streik treten, deutlich sagend: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“? Oder werden sie den Kardinal liebevoll in ihre Mitte nehmen, Barmherzigkeit an ihm üben, für ihn beten, hoffend, dass er danach freiwillig aus dem Amt scheidet und ein Mindestmaß an Demut an den Tag legt, das man von einem Christen erwarten darf?

Wie gerne hätte ich Unrecht mit meiner Prognose: Kirchenbusiness as usual. Niemand wird den Mut haben, das Thema anzusprechen. Denn jeder, der jetzt dem Mund aufmacht, muss mit Gängelung rechnen. Katholisch? Never! Sondern aus gutem Grund evangelisch.

 

Eigentlich wollte ich morgen nach Köln fahren. Ein Kirchenbesuch mit Sitzplatzgarantie. Keine Frage, der Dom wird voll werden, wenn Kardinal Meisner Diakone weiht. Mein Kollege Georg Schwikart sollte eigentlich auch dabei gewesen sein. Zwei Jahre hatte er sich auf diesen Tag und seinen neuen Beruf vorbereitet und gefreut. Noch länger hat er der Kirche Gutes getan: Hat ehrenamtlich in seiner Gemeinde mitgearbeitet, Vertrauen der Menschen gewonnen,  und hat in vielen, vielen Büchern dem christlichen Glauben in seiner katholischen Spielart ein freundliches Gesicht gegeben. Die zeigt ihm nun jedoch die hässlichste Fratze, die sie im Repertoire hat: Kardinal Joachim Meisner höchstpersönlich hat abgelehnt, Georg Schwikart zum Diakon zu weihen. Warum? Weil er vorsichtig – sehr vorsichtig! – Veränderungen in seiner Kirche erhofft und das auch noch in unserem gemeinsamen Buch formuliert hat. Das ist nicht erwünscht. Diakone müssen „auf Linie“ sein. Geht es um Kirchenmacht, treten Meinungsfreiheit und Glaube in den Hintergrund. Das ist nichts Neues. Fjodor Dostojewski schilderte dasselbe Prinzip in seiner großartigen Parabel vom Großinquisitor: Der verknöcherte Kirchenmann verweigert Jesus das Rederecht in der Kirche. Warum? Weil Jesus die Kirche stört. Noch heute hat die katholische Kirche Angst vor der frohen Botschaft. Wie armselig, dass sie ihre Macht einsetzen muss, um das Leben auszusperren.

Wie wird die Stimmung sein morgen bei der Diakonenweihe im Kölner Dom? Werden die für Schwikart reservierten Kirchenbänke leer bleiben? Werden die Diakone sich, wie im Ritus vorgesehen, auf den Boden legen und sich dem menschenfeindlichen System unterwerfen – oder werden sie aufstehen angesichts der Ungeheuerlichkeit, die nicht nur ihrem langjährigen Mitbruder Georg Schwikart, sondern der ganzen Kirchen angetan wird? Werden Sie ihrerseits die Diakonenweihe ablehnen, gar in einen Weihe-Streik treten, deutlich sagend: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“? Oder werden sie den Kardinal liebevoll in ihre Mitte nehmen, Barmherzigkeit an ihm üben, für ihn beten, hoffend, dass er danach freiwillig aus dem Amt scheidet und ein Mindestmaß an Demut an den Tag legt, das man von einem Christen erwarten darf?

Wie gerne hätte ich Unrecht mit meiner Prognose: Kirchenbusiness as usual. Niemand wird den Mut haben, das Thema anzusprechen. Denn jeder, der jetzt dem Mund aufmacht, muss mit Gängelung rechnen. Katholisch? Never! Sondern aus gutem Grund evangelisch.

15/11 Wann ist ein Christ ein Christ?

15. November 2010

Genügt die Taufe? Das Nachsprechen des Glaubensbekenntnisses? Muss ein Christ in Jesus den Christus sehen? Oder reicht es, einfach ein guter Mensch zu sein? Fragen über Fragen – und die humorige Antwort eines Theologieprofessors sind in dem Beitrag „Zum Sonntag“ zu hören, der am 13. November im Bayerischen Rundfunk lief. Wer nicht hören will, kann lesen – hier.

08/11 Der Vatikan lobt, der Kardinal tobt

8. November 2010

Als „witziges und theologisch korrektes Buch“ lobte Radio Vatikan im April das Buch „Katholisch Never – Evangelisch Never“, das ich mit meinem katholischen Kollegen Georg Schwikart Anfang des Jahres im Pattloch-Verlag veröffentlichte. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner allerdings findet’s weder korrekt noch kann er darüber lachen. Im Gegenteil: Mit Verweis auf fehlende Katholizität in diesem Buch verweigert er Georg Schwikart die Weihe zum Diakon, die für den 20. November angesetzt war. Nicht nur Georg Schwikart, ganz Hangelar ist entsetzt über dieses Vorgehen Meisners. Für mich als evangelischen Sparringpartner Schwikarts wäre es leicht, das Ganze mit einem larmoyanten „Siehste“ zu kommentieren. Aber dass und wie die katholische Kirche ihre besten Leute abkanzelt, übertrifft sogar meine kühnsten Erwartungen. Schwikart, der unzählige Bücher in unzähligen katholischen Verlagen geschrieben hat, darin liebevoll Kindern wie Erwachsenen den katholischen Glauben erklärt hat, darf nicht mal Diakon werden?!? Unfassbar.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet über den Fall: 05.11., 08.11. , auch die Kölnische Rundschau 8.11.

Beitrag im WDR Hörfunk und in SWR1

Blogger Stanislaus kommentiert.

Diskussion im „Forum Partenia“

Buchtipp: Hans Conrad Zander: Joachim, mir graust’s vor dir! Von der unwiderstehlichen Komik der Religion, Köln 2004

22/08 Druckfrisch: „Vergiss nicht, dass du lebst“

22. August 2010

Verlage und Buchhandlungen denken schon ans nächste Jahr. Im PattlochVerlag ist soeben ein Jahresbegleiter aus meiner Feder erschienen. Das Leben zu vergessen ist eine tägliche Versuchung… Der Rhythmus von Tag und Nacht, von Werktag und Sonntag, von Freizeit und Arbeitszeit ist uns so sehr zur zweiten Natur geworden, dass wir wie von selbst leben, angetrieben von einem nimmermüden Herzschlag. „Vergiss nicht, dass du lebst“ möchte helfen, aus diesem unbewussten Vor-sich-hin-leben ein bewusstes Erleben zu machen: mit kleinen Ritualen, heilsamen Geschichten und viel Platz für eigene Gedanken – damit wir das ganze Jahr über wach sind und die entscheidenden Dinge des Lebens nicht verpassen.

Ein besonderes Angebot für alle Schnellbesteller: Wer das Buch bei meiner Stammbuchhandlung „geistreich“ bestellt und zu den ersten dreißig gehört, erhält gratis ein signiertes Buch „Sagen Sie mal, Adam“ (Claudius Verlag 2003) dazu!

„Vergiss nicht, dass du lebst“ bestellen

(464 Seiten, € 18,00, auch als e-book erhältlich)

19/08 Flutkatastrophen

19. August 2010

Meldungen über Flutkatastrophen bestimmen derzeit die Nachrichten. Schon in biblischen Zeiten litten Menschen unter Fluten. Unter welchen, steht im Sonntagsblatt: „Fluten – Fluch und Segen“.

12/08 Die Inseln der Bibel

12. August 2010

Zypern, Kreta und Malta, Rhodos, Samos und Kos: Viele der heutigen Urlauberinseln waren schon in biblischen Zeiten beliebte Ziele. Nicht für Touristen, wohl aber für frühchristliche Missionare. Wieso, warum, weshalb – steht in der aktuellen Ausgabe des Sonntagsblattes: Die Inseln der Bibel.